Von Louis von Tiedemann aus Potsdam entworfen und zwischen 1899 und 1901 unter der Schirmherrschaft von Kaiserin Augusta Viktoria stehend (sie steuerte aus eigener Tasche 1000 Mark zur Erbauung bei), liegt diese neogotische Kirche am ehemaligen Marktplatz Sopots. Ursprünglich evangelisch, wurde die Kirche nach der Wiedereingliederung Sopots zu Polen, 1945 römisch-katholisch. Das minimalistische weißgetünchte Innere umfasst drei unscheinbare Stein- und Backsteinkirchenschiffe, einige beeindruckende moderne Glasfenster und eine Holzfigur der heiligen Maria von Zofia Kamilska-Trzcinska, die während des Krieges als Glücksbringer gegen die SS diente. Eine neogotische Kapelle steht auf dem Platz dahinter. Sie bietet einer mittlerweile verlassen aussehenden Statue des
heiligen Adalbert Schutz.
heiligen Adalbert Schutz.